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Informe sobre un método para provocar y observar ciertos fenómenos de alucinaciones simbólicas

Bericht über eine Methode, gewisse symbolische Halluzinations-Erscheinungen hervorzurufen und zu beobachten[1]

Herbert Silberer[2]

[1] Die nachfolgenden Zeilen behandeln als einen experimentellen Zugang zum Traumgebiet einen Weg, dessen man sich, wie es scheint, noch wenig oder gar nicht methodisch bedient hat, wiewohl derselbe durch Versuche von A. Maury und G. Trumbull Ladd (besonders des ersteren) angedeutet erscheint. Ich bin durch Zufall auf diesen Weg aufmerksam geworden, indem sich mir die Phänomene, um die es sich hier handelt, von selbst aufdrängten. Die Ergebnisse, zu denen es führt, decken zwar nichts auf, was nicht in Professor S. Freuds traumpsychologischen Arbeiten theoretisch schon abgeleitet erschiene; sie fügen sich jedoch in so erfreulicher Weise den von Freud gefundenen Gesetzen, daß sie als treffliche Belege für einen Teil derselben dienen können, insbesondere für einige im Abschnitte VI. d der „Traumdeutung“ aufgestellte Sätze, worin von jenem „dritten“ an der Traumbildung beteiligten Momente die Rede ist, welches der Autor als die „Rücksicht auf die Darstellbarkeit“ (des Traumgedankens) bezeichnet.

[2] Die Genese meiner Beobachtungen ist bald erzählt. Ich liege eines Nachmittags (nach dem Essen) äußerst schläfrig auf meinem Sofa, zwinge mich aber, über ein philosophisches Problem nachzudenken. Ich suche nämlich die Ansichten Kants und Schopenhauers über die Zeit zu vergleichen. Es gelingt mir infolge meiner Schlaftrunkenheit nicht, die Gedankengänge beider nebeneinander festzuhalten, was zum Vergleich nötig wäre. Nach mehreren vergeblichen Versuchen präge ich mir noch einmal die Kantische Ableitung mit aller Willenskraft ein, um sie dann auf die Schopenhauersche Problemstellung anzuwenden. Hierauf lenke ich meine Aufmerksamkeit der letzteren zu; als ich jetzt auf Kant zurückgreifen will, zeigt es sich, daß es mir wieder entschwunden ist; vergebens bemühe ich mich, ihn von neuem hervorzuholen. Diese vergebliche Bemühung, die in meinem Kopf irgendwo verlegten Kant-Akten sogleich wiederzufinden, stellt sich mir nur bei geschlossenen Augen plötzlich wie im Traumbilde als anschaulich-plastisches Symbol dar: Ich verlange eine Auskunft von einem mürrischen Sekretär, der, über einem Schreibtisch gebeugt, sich durch mein Drängen nicht stören läßt. Sich halb aufrichtend, blickt er mich unwillig und abweisend an.

[3] Die Lebendigkeit der unerwarteten Erscheinung überraschte, ja erschreckte mich beinahe. Die treffliche unbewußt ausgeübte Wahl des Symbols fand ich höchst beachtenswert. Ich beschloß, in Hinkunft auf derlei Phänomene ‒ deren Bedingungen ich sogleich ahnte ‒ mein Augenmerk zu richten und auch sie willkürlich hervorzurufen. Ich hoffte anfangs, dadurch eine Art Schlüssel der „natürlichen Symbolik“ zu erhalten, von deren Beziehungen zur künstlichen und künstlerischen Symbolik ich mir mancherlei psychologische beziehungsweise charakterologische, kunstästhetische und ähnliche Aufschlüsse versprach und noch verspreche.

   

[1] En calidad de acceso experimental al terreno del sueño, las siguientes líneas tratan de un modo que hasta ahora parece haber sido utilizado poco y nada metodológicamente, pese a estar insinuado en los intentos de A. Maury y G. Trumbull Ladd (especialmente en los del primero). Reparé en él por casualidad, cuando los fenómenos en cuestión se me impusieron por sí mismos. Los resultados a los que conduce dicho modo no revelan nada que el profesor S. Freud no haya desarrollado teóricamente en sus trabajos psicológicos sobre el sueño; no obstante, estos resultados ensamblan tan bien con las leyes halladas por él que pueden servir de prueba contundente a una parte de ellas, especialmente a algunos enunciados de la sección VI. d de “La interpretación”, donde habla de aquel “tercer” factor involucrado en la formación del sueño, denominado por el autor como “consideración por la representabilidad” (de los pensamientos oníricos).

[2] He aquí el origen de mis observaciones. Una tarde (después de almorzar), estoy recostado en el sofá y, pese a tener muchísimo sueño, me obligo a reflexionar sobre un problema filosófico. Quiero comparar las opiniones de Kant y de Schopenhauer relativas al tiempo. Debido a mi somnolencia, no logro retener juntas las consideraciones de ambos autores, cosa necesaria para efectuar una comparación. Al cabo de varios intentos infructuosos, empleo toda mi fuerza de voluntad y logro grabarme el razonamiento kantiano para después aplicarlo a la problematización de Schopenhauer. Acto seguido, dirijo mi atención a este último y, cuando entonces quiero focalizarme nuevamente en Kant, resulta que se había vuelto a escabullir; inútilmente, trato de recuperarlo. De pronto, estando yo con los ojos cerrados, dicho esfuerzo inútil de rápidamente recuperar los archivos de Kant extraviados en algún lugar de mi cabeza se me hace presente como vívido símbolo plástico en una imagen onírica: le solicito una información a un secretario malhumorado que, inclinado sobre el escritorio, no hace caso a mi insistencia; se incorpora mínimamente, me mira esquivo y reticente.

[3] Lo vívido de este fenómeno inesperado me sobresaltó, diría que me aterró. Me pareció sumamente llamativo lo acertado de la elección del símbolo, ejercida de manera inconsciente. Decidí entonces enfocarme en tales fenómenos ‒cuyas condiciones vislumbré de inmediato‒ e, incluso, provocarlos voluntariamente. Al principio esperaba que me fuera dada una especie de clave del “simbolismo natural”, de cuyas relaciones con el simbolismo artificial y artístico esperaba y sigo esperando obtener diversos esclarecimientos psicológicos y/o caracterológicos, artístico-estéticos y similares.

    

[4] Meine Vermutung, daß sich ähnliche Phänomene wie das beobachtete öfter ereignen würden, wenn ich für die entsprechenden Bedingungen Sorge trüge, bestätigte sich. Dieser Bedingungen sind, wie die Praxis lehrte, zwei, wovon die erste ein passives Element darstellt, welches der Willkür entzogen, die zweite ein aktives Element darstellt, welches dem Willen unterworfen ist:

  1. Schlaftrunkenheit,
  2. Anstrengung zum Denken

[5] Der Kampf dieser beiden antagonistischen Elemente erzeugt das charakteristische „autosymbolische“ Phänomen, wie ich es zu benennen pflegte; eine halluzinatorische Erscheinung, dadurch ausgezeichnet, daß sie gewissermaßen „automatisch“ ein adäquates Symbol für das in dem betreffenden Augenblick Gedachte (oder Gefühlte) hervorbringt. Für das Zustandekommen der Erscheinung ist es ferner wichtig, daß keines von den beiden Elementen in entscheidendem Maß die Oberhand habe; es muß vielmehr ein unentschiedener Streit beider Elemente miteinander stattfinden, so daß eine Wage, welche die ringenden Kräfte gegeneinander abwöge, das Zünglein bald links, bald rechts ausschlagen ließe. Das Übergewicht des ersten Elementes würde den Schlaf, das Überwiegen des zweiten Elementes würde geordnetes normales Denken zur Folge haben, während das in Rede stehende „autosymbolische“ Phänomen sich an der Grenzscheide von Wachen und Schlaf in einem Zustand einstellt, der sich zu den anderen beiden so verhält, wie die Abenddämmerung zu Tag und Nacht; im hypnagogischen Zustande also.

[6] Hiermit soll freilich nicht gesagt sein, daß das Phänomen des Umsetzens von Gedanken in Bilder bloß im hypnagogischen Zustand vor sich gehe; beweist doch Freuds Traumdeutung schlagend, daß gerade diese Umsetzung in der Bildung der Träume als eines der wichtigsten Momente fungiert. Es soll vielmehr hier bloß festgestellt sein, daß jenes Moment im hypnagogischen Zustande relativ selbstständig, also bis zu einem gewissen Grade isoliert von den übrigen traumbildenden Faktoren beobachtet werden kann, eine Erkenntnis, welche aus drei Gründen methodologische Vorteile für die Forschung verspricht: erstens deshalb, weil die experimentelle Zerlegung einer komplexen Funktion (als welche Freud das Träumen erkannt hat) in ihre Elemente eine Bestätigung der theoretischen Analyse abgeben kann; zweitens, weil die Kenntnis einzelner Elemente in relativ reiner Darstellung ein interessantes Licht auf das tatsächliche gegenseitige Verhalten der bei der Traumarbeit sich verbindenden Kräfte werfen kann; drittens aber ‒was vielleicht das wichtigste ist‒ weil zum mindestens eines der traumbildenden Momente damit einer Art unmittelbarer, ich möchte fast sagen: exakter Beobachtung zugänglich gemacht wird, welcher der Traum entrückt ist. Bevor ich hierüber ein Mehreres sage, will ich zunächst mit einigen Bemerkungen auf die autosymbolischen Phänomene selbst etwas näher eingehen.

   

[4] Mi sospecha de que fenómenos similares al observado ocurrirían con mayor frecuencia si me ocupaba de sus correspondientes condiciones se confirmó. Según enseñó la práctica, dichas condiciones son dos, la primera de ellas representa un elemento pasivo ajeno a la voluntad, y la segunda, un elemento activo sometido a ella:

  1. somnolencia,
  2. esfuerzo por pensar.

[5] La pugna de estos dos elementos antagónicos provoca el típico fenómeno “autosimbólico”, como supe llamarlo yo; un fenómeno alucinatorio caracterizado por producir de manera más o menos “automática” un símbolo adecuado para lo pensado (o sentido) en el momento en cuestión. Para que el fenómeno se produzca, es fundamental que ninguno de estos dos elementos predomine por sobre el otro; más bien, debe acontecer una lucha mano a mano entre ellos, de modo tal que, si el fiel de una balanza midiera una con otra las fuerzas en disputa, este oscilaría alternadamente de izquierda a derecha. La preponderancia del primer elemento tendría por resultado el dormir, la preponderancia del segundo, el pensamiento normal y sistemático, mientras que el fenómeno “autosimbólico” ocurre en la frontera entre la vigilia y el dormir, en un estado que, respecto de los otros dos, se comporta de igual modo que lo hace el atardecer respecto del día y la noche, es decir, en estado hipnagógico.

[6] De más está decir que esto no significa que el fenómeno de transmutar pensamientos en imágenes ocurra únicamente en estado hipnagógico; La interpretación de los sueños de Freud demuestra de manera contundente que precisamente dicha transmutación opera como uno de los factores más importantes en la formación de los sueños. Aquí solo se indica que, en el estado hipnagógico, ese factor puede ser observado de manera relativamente independiente y, hasta cierto punto, aislado de los demás factores formadores del sueño, conocimiento este que augura ventajas metodológicas para la investigación por tres motivos: primero, porque la descomposición experimental de una función compleja (que es como Freud entendió al sueño) en sus elementos puede ofrecer una confirmación del análisis teórico; segundo, porque el conocimiento de elementos individuales en una representación relativamente pura puede arrojar interesante luz sobre la verdadera relación entre las fuerzas involucradas en el trabajo del sueño; pero tercero ‒y quizás lo más importante de todo‒ porque entonces al menos uno de los factores formadores del sueño se torna accesible a una observación directa ‒si no exacta‒ de la cual el sueño está excluido. Antes de profundizar al respecto, quiero hacer algunas consideraciones para abordar más detalladamente los fenómenos autosimbólicos mismos.

   

[7] Die in Rede stehenden Phänomene, die zur Einreihung in das von Freud bildlich vorausgesetzte Schema der Ψ-Systeme und ihre „Strömungen“ natürlich unter die „Regressions“-Vorgänge gezählt werden müßten, können nach meinen bisherigen Erfahrungen in drei Klassen eingeteilt werden, woraus ich keineswegs irgendwelche genetische Artverschiedenheit derselben postulieren, sondern bloß eine vielleicht ganz nützliche Übersichtlichkeit gewinnen will. Die Klassen unterscheiden sich nicht nach der Art des Auftretens der Phänomene, sondern nach dem Gegenstande, worauf sich ihre Symbolik bezieht. Die drei Klassen sind:

  1. die materialen Phänomene (oder Inhaltsphänomene)
  2. die funktionalen (oder Leistungsphänomene) und
  3. die somatischen Phänomene.

[8] I. Materiale Phänomene (Inhaltsphänomene) nenne ich diejenigen Erscheinungen, welche in der autosymbolischen Darstellung von Gedankeninhalten bestehen, d. h. von Inhalten, welche in einem Gedankenverlaufe bearbeitet werden, seien sie nun bloße Vorstellungen oder Vorstellungsgruppen, Begriffe, die etwa zu Begriffsvergleichungen und zu Definitionsvorgängen herangezogen werden, oder aber Urteile, Schlußfolgen, die analytischen oder synthetischen Operationen dienen usf.

[9] Im schlaftrunkenen Zustande denke ich über einen abstrakten Gegenstand nach. Z. B. über das Wesen der transsubjektiv (für alle Menschen) gültigen Urteile. Der Kampf des aktiven Denkens mit der hemmenden Schlaftrunkenheit beginnt, die letztere wird stark genug, um das normale Denken zu unterbrechen und in dem eintretenden Dämmerzustande das autosymbolische Phänomen entstehen zu lassen. Mein Gedankeninhalt stellt sich mir mit einem Mal als anschaulich plastisches (für einen Augenblick scheinbar reales) Bild dar: ich sehe einen mächtigen Kreis (oder eine durchsichtige Sphäre) in der Luft schweben, in welchen alle Menschen mit ihren Köpfen hineinragen. In diesem Symbol liegt so ziemlich alles ausgedrückt, was ich mir dachte. Die Gültigkeit des transsubjektiven Urteiles betrifft alle Menschen ohne Ausnahme: der Kreis geht durch alle Köpfe. Diese Gültigkeit muß ihren Grund in etwas Gemeinsamen haben: Die Köpfe gehören alle derselben, homogen aussehenden Sphäre an. Nicht alle Urteile sind transsubjektiv: mit den Leibern und Gliedmaßen befinden sich die Menschen außerhalb (unterhalb) der Sphäre und stehen als getrennte Individuen auf der Erde. ― Im nächsten Moment[3] erkenne ich das Bild als Traumbild; den Gedanken, der es erzeugt hat, den habe ich momentan wohl vergessen doch ― nun fällt mir wieder ein, und ich agnosziere die Erscheinung als autosymbolisches Phänomen.

[10] Was ist vor sich gegangen? Unter dem Einflusse meiner Schlaftrunkenheit ist für meinen abstrakten Gedanken ohne mein wissentliches Zutun ein anschauliches Bild, ein Symbol, eingetreten.

   

[7] Según mi experiencia hasta el momento, los fenómenos que estamos tratando ‒y que sin duda deberían contarse entre los procesos regresivos del diagrama esquemático planteado por Freud de los sistemas psíquicos y sus “corrientes”‒ pueden clasificarse en tres clases, respecto de lo cual no pretendo en modo alguno postular una diversidad en cuanto a la génesis, sino simplemente obtener un panorama quizás muy útil. Las clases no divergen unas de otras por el modo en que ocurren los fenómenos, sino por los objetos a los que su simbología se refiere. Las tres clases son las siguientes:

  1. los fenómenos materiales (o de contenido),
  2. los fenómenos funcionales (o de rendimiento), y
  3. los fenómenos somáticos.

[8] I. Denomino “fenómenos materiales” (de contenido) a aquellos que consisten en la representación autosimbólica de contenidos de pensamiento, es decir, de contenidos involucrados en un curso de pensamiento, ya sea que se trate de simples representaciones o de grupos de representaciones, conceptos utilizados, por ejemplo, para comparaciones conceptuales o para procesos de definición, o bien juicios, conclusiones, que sirvan a operaciones analíticas o sintéticas, etc.

[9] En estado de somnolencia, pienso en un objeto abstracto. Por ejemplo, en la naturaleza de los juicios transubjetivamente válidos (para todas las personas). Comienza la pugna entre el pensamiento activo y la somnolencia inhibitoria, esta última se fortalece lo suficiente como para interrumpir el pensamiento normal y hacer surgir el fenómeno autosimbólico en el estado de adormecimiento incipiente. De pronto, el contenido de aquello que pienso se me aparece como una imagen visual plástica (de apariencia real, por un instante): veo suspendido en el aire un círculo inmenso (o una esfera transparente) en el que todas las personas tienen metida la cabeza. En este símbolo aparece representado casi todo lo que estaba pensando. La validez del juicio transubjetivo afecta a todos, sin excepción: el círculo pasa por todas las cabezas. La motivación de esta validez debe ser un rasgo común: todas las cabezas pertenecen a la misma esfera homogénea. No todos los juicios son transubjetivos: las personas tienen el cuerpo y las extremidades por fuera (por debajo) de la esfera y están en la tierra como individuos separados. ― Acto seguido,[4] advierto que se trata de una imagen onírica; el pensamiento que ocasionó la imagen se me olvida completamente por un instante, hasta que vuelvo a recordarlo e identifico el fenómeno como un fenómeno autosimbólico.

[10] ¿Qué fue lo que ocurrió? Ocurrió que, bajo la influencia de mi somnolencia y sin mi intervención premeditada, sobrevino una imagen vívida, un símbolo, para mi pensamiento abstracto.

   

[11] Mein abstrakter Gedankenverlauf wurde gehemmt; ich war zu müde, um in dieser Form weiter zu denken; das anschauliche Bild trat gewissermaßen als eine Erleichterung des Denkprozesses auf, und zwar als eine fühlbare Erleichterung, die etwa der Empfindung verglichen werden kann, die man hat, wenn man sich, von einem anstrengenden Marsch ermüdet, zur Ruhe niederläßt. Daraus scheint, nebenbei bemerkt, hervorzugehen, daß diese bildliche Art zu „denken“ eine weit geringere Anstrengung kostet als die gewöhnliche. Das ermüdete Bewußtsein verfügt nicht mehr über die nötige Energie, um das normale Denken zu bestreiten: es schaltet eine leichtere Funktionsform ein, die auch in mehrfacher Hinsicht die primitivere sein dürfte, wie Freud in der Ausführung seiner „Psychologie der Traumvorgänge“ (letzter Abschnitt der „Traumdeutung“) nahelegt.

[12] Aus der Beschreibung des obigen typischen Beispieles eines „materialen“ Phänomens ersieht man deutlich, wie klar und sicher man hier die Beziehungen zwischen dem Gedankeninhalt und dem ihn symbolisierenden Bilde nachweisen kann. Ferner geht aus der Art des Zustandekommens unserer Phänomene hervor, daß sie sich systematischen Versuchen unterwerfen lassen, da man den Gedankeninhalt willkürlich variieren kann. Eine gewisse Schwierigkeit liegt allerdings darin, daß es nicht immer gelingen will, die nötige Denktätigkeit in den für sie ungeeignetsten Momenten zu erzwingen. Auch ist zur Aufrechterhaltung des verlangten labilen Zustandes eine gewisse Übung erforderlich.

[13] II. Funktionale Phänomene (Leistungsphänomene) nenne ich diejenigen autosymbolischen Erscheinungen, durch welche der Zustand oder die Leistungsfähigkeit des Bewußtseins des Nachdenkenden selbst abgebildet wird. Sie heißen funktional, weil sie mit dem Material der Denkakte, den Inhalten, nichts zu schaffen haben, sondern bloß auf die Art und Weise Bezug haben, in welcher das Bewußtsein funktioniert (rasch, träge, leicht, schwer, lässig, freudig, erfolgreich, fruchtlos, angestrengt usw.).

[14] Aus dieser zweiten Klasse der Phänomene ersehen wir, daß die symbolbildende Kraft des Bewußtseins nicht immer die Denkinhalte behandelt; sie bemächtigt sich vielmehr oft der Funktion des Denkverlaufes selbst, um seine Art und Weise symbolisch durch ein anschauliches Bild darzustellen. Einer der beliebtesten Vorwürfe für die symbolisierende Kraft ist der Kampf zwischen den zwei Antagonisten: Wille zu Denken und Widerstand der Schläfrigkeit, welch‘ letzterer meist eine Personifikation erfährt, während der Wollende „ich“ bin.

[15] Da nun in den funktionalen Symbolen vorzugsweise die Gefühlsmomente zum Ausdruck gelangen, welche die Gedankenoperationen des Experimentators im hypnagogischen Zustande mehr oder minder deutlich begleiten, Gefühlsmomente, die besonders charakteristisch in den die Ermüdung beziehungsweise den Kampf darstellenden Phänomenen zur Geltung kommen, bilden die funktionalen Phänomene den Übergang zur dritten Klasse, nämlich zu der somatischen, welche von den anderen beiden in einem gewissen Sinne zu trennen ist, was alsbald erläutert werden soll.

   

[11] El curso de mis pensamientos abstractos fue inhibido; tenía demasiado sueño como para continuar pensando de esa manera; en cierto modo, la imagen plástica apareció como un alivio del proceso de pensamiento, es decir, un alivio perceptible comparable a lo que se siente cuando paramos a descansar después de una caminata agotadora. Dicho sea de paso, de esto se desprende que esa forma plástica de “pensar” representa una exigencia mucho menor que la modalidad habitual. La conciencia fatigada ya no dispone de la energía necesaria para sostener el pensamiento normal: activa una forma más sencilla de funcionamiento que también es más primitiva en varios aspectos, tal como sugiere y expone Freud en su “Psicología de los procesos oníricos” (último apartado de La interpretación de los sueños).

[12] De la descripción de este último ejemplo típico de fenómeno “material”, se desprende con qué claridad y seguridad pueden ser demostradas las vinculaciones existentes entre el contenido de pensamiento y la imagen que lo simboliza. Además, por la forma en que nuestros fenómenos ocurren, vemos también que permiten ser sometidos a experimentos sistemáticos, dado que podemos variar a voluntad el contenido de pensamiento. De todos modos, existe una cierta dificultad, y es que no siempre se logra forzar la necesaria actividad de pensamiento en momentos que no le son adecuados. Se precisa cierto entrenamiento, incluso para mantener el precario estado requerido.

[13] II. Denomino “fenómenos funcionales” (de rendimiento) a aquellos fenómenos autosimbólicos mediante los cuales se reproduce el estado o la capacidad de rendimiento de la conciencia de quien está pensando. Se llaman “funcionales” porque no tienen nada que ver con el material del acto de pensar, con sus contenidos, sino que meramente se refieren a la manera en que está funcionando la conciencia (rápida, lenta, ágil, con dificultad, resuelta, alegre, eficaz, infructuosa, exigida, etc.).

[14] En esta segunda clase de fenómenos, vemos que la fuerza formadora de símbolos de la conciencia no siempre trata con los contenidos del pensamiento, sino que muchas veces asume la función del curso mismo del pensamiento para representar simbólicamente su modalidad mediante una imagen plástica. Uno de los reproches más comunes que se le hacen a la fuerza formadora de símbolos es la pugna entre los dos antagonistas: la voluntad de pensar y la resistencia de la somnolencia, siendo esta última la que suele personificarse, mientras que quien tiene voluntad soy “yo”.

[15] Dado que en los símbolos funcionales preferentemente consiguen expresión los factores afectivos asociados de manera más o menos nítida a las operaciones de pensamiento del experimentador en estado hipnagógico ‒factores afectivos particularmente característicos en los fenómenos que representan la fatiga y/o la pugna‒, los fenómenos funcionales conforman la transición a la tercera clase, a saber, la de los fenómenos somáticos; una clase que, en cierto modo, debe ser separada de las otras dos y que desarrollaremos a continuación.

   

[16] III. Somatische Phänomene nenne ich diejenigen autosymbolischen Phänomene, in welchen sich somatische Zustände oder Vorgänge welcher Natur immer wiederspiegeln: sowohl äußere als „innere“ Empfindungen, Druck-, Spannungs-, Gelenks-, Muskel- und Lageempfindungen, Temperatur- und äußere Schmerzempfindungen, alle Arten von Gemeinempfindungen, optische, akustische, chemische und mechanische Eindrücke und Nervenreize, Schmerzempfindungen in den inneren Organen usw., sowie auch die Gefühle, welche mit all diesen Empfindungen, Empfindungskomplexen als solchen oder mit ihrem Verlaufe verbunden sind (Druck einer Decke auf den Fuß, Kitzeln in der Nase, rheumatischer Schmerz in einem Gelenke, Luftzug, der die Wange streift, Herzklopfen, Knistergeräusch, Blumenduft, Beklemmung, Atemnot usf.).

[17] Als traumbildend gehören die soeben genannten Elemente zu den bekanntesten und am meisten bearbeiteten. Hier werden unsere hypnagogischen Erfahrungen am wenigsten Neues zu bieten vermögen.

[18] Die somatische Klasse sondert sich von den beiden vorherigen Klassen dadurch ab, daß in ihr das eben gegebene Schema der Bedingungen (1. Schlaftrunkenheit, 2. Anstrengung zum Denken) einigermaßen modifiziert erscheint. Für das Zustandekommen der Phänomene der III. Klase ist nämlich die „Anstrengung zum Denken“ irrelevant. Es tritt für das Willenselement ein anderes zur Bekämpfung der Schlaftrunkenheit ein, nämlich ein Empfindungs- beziehungsweise Gefühlselement. Es scheint also zur Herbeiführung und Erhaltung des für unsere autosymbolischen Phänomene günstigen Dämmerzustandes zu genügen, wenn die Schlaftrunkenheit in ihrer Bestrebung, den Schlaf eintreten zu lassen, überhaupt (und wohlgemerkt in dem richtigen Maße) gestört wird; ich möchte hier auf die Weckträume (Traumdeutung , pag. 337 oben) hinweisen, deren Stellvertreter oder Ansätze unsere „somatischen“ Phänomene im hypnagogischen Zustande sein mögen.

[19] Wir sind also berechtigt, das oben gegebene Schema der zwei antagonistischen Elemente zu erweitern in:

  1. Schlaftrunkenheit,
  2. Störung des Einschlafens.

[20] Ich lasse nunmehr eine kleine Auswahl von Phänomenen aller drei Klassen folgen, welche ich zur überwiegenden Mehrzahl an mir selbst beobachtet habe. Ich muß noch hinzufügen, daß die Phänomene der verschiedenen Klassen sich häufig miteinander verbinden und daß die Grenzen zwischen den Klassen oft nicht streng zu ziehen sind. Die Einreihung muß daher vielfach a potiori vorgenommen werden.

[21] Das Material für die Symbole wird, wie die Erfahrung mir zeigte, zumeist rezenten Eindrücken entnommen („Traumdeutung“, V. Abschnitt).

   

[16] III. Denomino “fenómenos somáticos” a aquellos fenómenos autosimbólicos en los que siempre son reflejados estados o procesos somáticos de cualquier naturaleza: sensaciones tanto externas como “internas”, sensaciones de presión, tensión, articulación, musculares y posturales, sensaciones de temperatura y sensaciones externas de dolor, toda clase de sensaciones comunes, impresiones y estímulos nerviosos ópticos, acústicos, químicos y mecánicos, sensaciones dolorosas en los órganos internos, etc., así como también los sentimientos relacionados con todas esas sensaciones, con los complejos de sensaciones en cuanto tales o con su desarrollo (presión de una frazada en el pie, picazón en la nariz, dolor reumático en alguna articulación, brisa que roza la mejilla, latidos, crujidos, perfume de flores, opresión, ahogo, etc.).

[17] En cuanto formadores de sueños, los elementos recién mencionados pertenecen al grupo de los más conocidos y más trabajados. En este punto, nuestras experiencias hipnagógicas tendrán poco nuevo para ofrecer.

[18] La clase somática se aparta de las dos clases anteriores debido a que el esquema de las condiciones (1. somnolencia, 2. esfuerzo por pensar) aparece en ella un tanto modificado. Para la ocurrencia de los fenómenos de la tercera clase, es irrelevante el “esfuerzo por pensar”. En vez de la voluntad, el elemento que interviene para combatir la somnolencia es otro, a saber, un elemento sensorial y/o afectivo. Parece entonces que, para provocar y sostener el estado de adormecimiento óptimo para nuestros fenómenos autosimbólicos, basta simplemente con que la somnolencia se vea perturbada (entiéndase, en la medida adecuada) en su afán de entregarse al sueño; quisiera remitirme aquí a los sueños de despertar (Interpretación de los sueños, p. 337), de los que nuestros fenómenos “somáticos” en estado hipnagógico pueden ser sus representantes o aproximaciones.

[19] Por lo tanto, nos vemos justificados a ampliar el esquema de los dos elementos antagónicos de la siguiente manera:

  1. somnolencia,
  2. perturbación de la conciliación del sueño.

[20] A continuación, expongo una breve selección de fenómenos de las tres clases que he observado mayormente en mi propia persona. Debo añadir también que es muy común que los fenómenos de las distintas clases se relacionen entre sí y que, por lo tanto, muchas veces no sea posible trazar de manera rigurosa los límites entre una clase y otra. Es por eso por lo que a menudo la clasificación deba hacerse a potiori.

[21] Según me mostró la experiencia, el material para los símbolos suele ser extraído de impresiones recientes (Interpretación de los sueños, sección V).

   

[22] Als „Symbolgrund“ bezeichne ich mehrmals der Kürze halber in der Deutung der Beispiele die Beziehung, welche das auftretende Bild für mich zum Symbol des dargestellten Inhaltes tauglich macht. Im „Symbolgrund“ findet man also das tertium comparationis der Symbolik entwickelt.

I. Klasse (Materiale Phänomene)

[23] Beispiel Nr. 1. Ich denke daran, daß ich vorhabe, in einem Aufsatz eine holprige Stelle auszubessern.

Symbol: Ich sehe mich, ein Stück Holz glatt hobeln.

[24] Beispiel Nr. 2. Ich denke an das Vordringen des menschlichen Geistes in das schwierige, dunkle Gebiet des Mütter-Problems (Faust, II. Teil).

Symbol: Ich stehe auf einer einsamen, in ein dunkles Meer weit vorgeschobenen Steinestrade. Die Wasser des Meeres verschmelzen am Horizont fast mit der ebenso tief getönten geheimnisvoll schweren Luft.

Deutung: Das Vorgeschobensein ins dunkle Meer entspricht dem Vordringen ins dunkle Problem.

Das Verschmelzen von Luft und Wasser, das Verwischtsein von Oben und Unten dürfte symbolisieren, daß bei den Müttern (wie Mephistopheles schildert) alle Zeiten und alle Orte miteinander verschmelzen, daß es dort keine Grenzen zwischen einem „hier“ und einem „dort“, einem „oben“ und einem „unten“ gibt und daß daher Mephistopheles zu dem reisefertigen Faust sagen kann: „Versinke denn! ― Ich könnt` auch sagen: steige!“

[25] Beispiel Nr. 3. Ich denke über den Entwurf einer dramatischen Szene nach, in der ich eine Person so reden lassen will, daß sie ihren Partner wohl merken läßt, daß sie um eine bestimmte Angelegenheit weiß, ihm dies aber nicht expressis verbis sagt.

Symbol: Ich sehe die Szene (ungenau) vor mir und sehe, wie die eine Person der anderen einen heißen Metallbecher in die Hand drückt. Ich selbst fühle die Wärme des Bechers. (Offenbar habe ich mich momentan selbst an die Stelle der zweiten Person gesetzt.)

Deutung: Der Becher drückt unsichtbar, d. h. ohne daß man seiner Form etwas anmerken könnte, einen Zustand (die fühlbare Hitze) aus, so wie der Mann in meiner Szene, ohne in seinen Worten offen zu sein, ein Wissen auszudrücken hat.

[26] Beispiel Nr. 4. Ich nehme mir vor, jemandem von der Ausführung eines gefährlichen Entschlusses dringend abzuraten. Ich will zu ihm sagen: „Wenn Sie das tun, wird schweres Unglück über Sie hereinbrechen.“

Symbol: Ich sehe über ein düsteres Feld unter schweren Himmel drei Reiter, furchtbar anzuschauen, auf schwarzen Rossen daherstürmen.

   

[22] Para ser breve, en la interpretación de los ejemplos, suelo denominar “razón del símbolo” a la relación por la cual considero idónea la imagen surgida como símbolo del contenido representado. Por lo tanto, en la “razón del símbolo”, se encuentra el tertium comparationis del simbolismo.

Clase I (Fenómenos materiales)

[23] Ejemplo n.º 1. Estoy pensando en que quiero mejorar un texto que tiene partes medio flojas.

Símbolo: me visualizo cepillando un pedazo de madera.

[24] Ejemplo n.º 2. Pienso en la penetración del alma humana en el complejo y oscuro terreno del problema materno (Fausto, parte II).

Símbolo: estoy parado en un solitario estrado de piedra adentrado en un mar oscuro. En el horizonte, las aguas se funden con el aire, también oscuro y misteriosamente denso.

Interpretación: adentrarse en el mar oscuro se corresponde con penetrar el oscuro problema.

La fusión de aire y agua, lo difuso entre el arriba y el abajo podría significar que, en relación con lo materno (tal como describe Mefistófeles), todos los tiempos y todos los lugares se funden unos con otros, que es un terreno donde no hay límites entre un “aquí” y un “allá”, entre un “arriba” y un “abajo”, y que por esa razón Mefistófeles puede decirle a Fausto, dispuesto para salir, “¡Húndete! Podría también decir: ¡elévate!”.

[25] Ejemplo n.º 3. Reflexiono sobre el esbozo de una escena dramática en la que quiero hacer hablar a alguien de modo tal que le haga notar a su compañero que él está al tanto de cierto asunto, pero sin decírselo expressis verbis.

Símbolo: visualizo la escena (vagamente) frente a mí y veo que esta persona en cuestión le pone a la otra un recipiente metálico caliente en la mano. Yo mismo percibo el calor del recipiente. (Es claro que me puse momentáneamente en el lugar de la segunda persona).

Interpretación: el recipiente expresa de modo invisible, es decir, sin que se pueda notar algo en su forma, un estado (el calor perceptible), así como el hombre de mi escena tiene que expresar un saber sin ser explícito en sus palabras.

[26] Ejemplo n.º 4. Me urge desaconsejar a alguien de que lleve a cabo una decisión peligrosa. Le voy a decir: “Si usted lo hace, le sobrevendrá una profunda desgracia”.

Símbolo: en un campo sombrío envuelto por un cielo espeso, veo venir tres jinetes espantosos montando corceles negros a todo galope.

   

[27] Beispiel Nr. 5. Ich suche mir den Zweck gewisser metaphysischer Studien, die ich eben zu betreiben vorhabe, zu vergegenwärtigen. Dieser Zweck besteht, so denke ich mir, darin, daß man sich auf der Suche nach den Daseinsgründen zu immer höheren Bewußtseinsformen oder Daseinsschichten durcharbeitet.

Symbol: Ich fahre mit einem langen Messer unter eine Torte, wie um ein Stück davon zu nehmen.

Deutung: Meine Bewegung mit dem Messer bedeutet das „Durcharbeiten“, von dem die Rede ist. Zum näheren Verständnis des anscheinend albernen Symbols ist eine etwas ausführlichere Erklärung des Symbolgrundes, d. h. der Beziehung notwendig, welche das von der autosymbolischen Darstellung gewählte Bild zum Symbol tauglich macht oder berechtigt. Die Erklärung des Symbolgrundes ist hier die folgende. Es fällt mir bei Tisch hie und da das Zerschneiden und Vorlegen einer Torte zu, ein Geschäft, welches ich mit einem langen biegsamen Messer verrichte, was einige Sorgfalt erheischt. Insbesondere ist das reinliche Herausheben der geschnittenen Tortenteile mit gewissen Schwierigkeiten verbunden; das Messer muß behutsam unter die betreffenden Stücke geschoben werden (das langsame „Durcharbeiten“, um zu den „Gründen“ zu gelangen). Es liegt aber noch mehr Symbolik in dem Bild. Die Torte des Symbols war nämlich eine Dobos-Torte, also eine Torte, bei welcher das schneidende Messer durch verschiedene Schichten zu dringen hat (die Schichten des Bewußtseins und Daseins).

[28] Beispiel Nr. 6. „Ich habe die Theaterkarten schon; ich brauche keine mehr zu besorgen.“

Symbol: Dieser Gedankeninhalt stellt sich mir ausnahmweise durch ein akustisches Phänomen, allerdings in Verbindung mit einem optischen dar. Ich höre nämlich eine Melodie, in welcher mehrfach synkopierte Noten vorkommen, und ich sehe gleichzeitig die Notenschrift vor mir.

Symbolgrund: Die synkopierten Noten bleiben über die Taktanfänge liegen; man braucht sie also „nicht mehr zu besorgen (anzuschlagen), weil man sie (vom vorhergehenden Takte) schon hat“.

Symbolquelle: Die Melodie, welche zum Symbol verwendet wird, hat mir wenige Tage vorher auf dem Klavier jemand falsch vorgespielt, indem er sich von einem naiven rhythmischen Bedürfnisse verleiten ließ, alle die Noten, welche hätten liegen bleiben sollen, mit dem ersten Viertel des neuen Taktes wieder anzuschlagen.

   

[27] Ejemplo n.º 5. Trato de traer al presente la finalidad de ciertos estudios metafísicos que quiero poner en práctica. Según creo, tal finalidad consiste en que, en busca de los fundamentos de la existencia, uno atraviesa formas de conciencia o capas de existencia cada vez más elevadas.

Símbolo: atravieso una torta con un cuchillo largo, como si quisiera extraer una porción.

Interpretación: mi movimiento con el cuchillo significa el “atravesamiento” en cuestión. Para aproximarnos más a la comprensión del símbolo aparentemente banal, se precisa una explicación detallada de la razón del símbolo, es decir, de la relación que posibilita que la imagen elegida como símbolo por la representación autosimbólica sea idónea o esté justificada. La explicación de la razón del símbolo en este caso es la siguiente: en la mesa, se me suele asignar la tarea de cortar y servir una torta, tarea que llevo adelante con un largo cuchillo de hoja flexible, lo cual requiere de cierta destreza. Lo particularmente complicado es la extracción limpia de las porciones cortadas; el cuchillo debe ser introducido y deslizado cuidadosamente por debajo de las porciones (el lento “atravesamiento” para llegar a los “fundamentos”). Pero la imagen contiene más simbolismo aún. La torta del símbolo era precisamente una torta Dobos, es decir, una torta en la cual el corte del cuchillo debe ir penetrando por sucesivas capas (las capas de la conciencia y la existencia).

[28] Ejemplo n.º 6. “Ya tengo las entradas para el teatro, no necesito conseguir más”.

Símbolo: este contenido de pensamiento se me presenta, excepcionalmente, mediante un fenómeno acústico, pero en relación con un fenómeno óptico. Me refiero a que escucho una melodía en la que suenan muchas notas sincopadas y, al mismo tiempo, veo frente a mí la partitura.

Razón del símbolo: las notas sincopadas figuran en los comienzos de compás, de modo que “ya no es necesario conseguirlas (tocarlas) porque ya se las tiene (del compás anterior)”.

Fuente del símbolo: la melodía utilizada como símbolo me la había tocado al piano alguien unos días antes, pero mal ejecutada, porque esta persona se había dejado llevar por una ingenua necesidad rítmica de volver a tocar todas las notas junto con el primer cuarto de cada nuevo compás.

   

[29] Beispiel Nr. 7. Durch das Zeitproblem angeregt, bemühe ich mich, im Gegensatze zu der kantischen Auffassung die Vorstellung der Zeit als „Begriff“ zu nehmen und Analogien unter anderen Begriffen zu finden, wonach sich die einzelnen Zeiträume zur Gesamtzeit ebenso verhalten sollten, wie etwa stoffliche Mengen zur Gesamtmenge eines unter einem Begriffe gedachten materiellen Stoffes. Dieses gewaltsame „Hineinpressen“ einer Sache in einem Begriff erzeugte folgendes

Symbol: Ich drückte eines jener Spielereiteufelchen, die aus einer Überraschungsbüchse herausspringen, in die Büches hinein; jedesmal aber, wenn ich die drückende Hand wegzog, sprang das Teufelchen mit der Spiralfeder wieder lustig heraus.

Anmerkung: Dieses Beispiel weist bereits starke Anklänge an die nächste Klasse auf.

II. Klasse (Funktionale Phänomene)

[30] Beispiel Nr. 8. Ich will vor dem Einschlafen einen Gedankengang, der mir kurz vorher eingefallen ist, rekapitulieren, um ihn nicht zu vergessen.

Symbol: Es steht alsbald ein großer livrierter Lakai vor mir, gleichsam meine Befehle erwartend. (Analogon zu dem „mürrischen Sekretär“ von früher. Diesmal fühle ich nicht jene Denkschwierigkeit wie damals und rechne auf eine günstige Erledigung der gestellten ― leichteren ― Aufgabe: daher das Bild des dienstfertigen, nicht des überdrüssigen Helfers.)

[31] Beispiel Nr. 9. Ich verliere in einem Gedankengange den Faden. Ich gebe mir Mühe, ihn wieder zu finden, muß aber erkennen, daß mir der Anknüpfungspunkt vollends entfallen ist.

Symbol: Ein Stück Schriftsatz, dessen letzte Zeilen herausgefallen sind.

[32] Beispiel Nr. 10. Ich denke über irgend etwas nach, gerate jedoch, indem ich mich in gedankliche Nebenwege einlasse, von meinem eigentlichen Thema ab. Als ich nun zurück will, stellt sich die autosymbolische Erscheinung ein.

Symbol: Ich klettere mitten in Bergen herum. Die näheren Berge verdecken meinem Blicke die ferneren, von denen her ich gekommen bin und zu denen ich zurückgelangen möchte.

   

[29] Ejemplo n.º 7. Estimulado por el problema del tiempo, y en oposición a lo postulado por Kant, trato de tomar la representación del tiempo como “concepto” y encontrar analogías entre otros conceptos, según las cuales los lapsos de tiempo individuales deberían comportarse respecto de la totalidad del tiempo tal como, por ejemplo, lo harían cantidades determinadas de material respecto de la totalidad de alguna sustancia concreta pensada como un concepto. Este “encajar” de prepo una cosa en un concepto dio como resultado el siguiente.

Símbolo: agarro uno de esos muñequitos de juguete que salen de golpe de la cajita sorpresa y lo vuelvo a meter a la fuerza; pero resulta que, cada vez que retiro la mano que ejerce la presión, el muñequito vuelve a salir impulsado por el resorte.

Observación: este ejemplo contiene varias resonancias con la siguiente clase de fenómenos.

Clase II (Fenómenos funcionales)

[30] Ejemplo n.º 8. Antes de dormir, quiero retomar un pensamiento que se me acaba de ocurrir, así no me lo olvido.

Símbolo: de pronto veo frente a mí a un lacayo en librea como esperando mi orden. (Analogía con el “secretario malhumorado” de antes. A diferencia de entonces, esta vez no siento la dificultad para pensar qué sentí en aquella ocasión y confío en una conveniente resolución de la tarea indicada ‒más sencilla‒: por eso la imagen es la de un ayudante servicial en lugar de uno fastidiado).

[31] Ejemplo n.º 9. Pierdo el hilo en el curso de un razonamiento. Me esfuerzo por retomarlo, pero debo admitir que el punto de conexión se me escapó por completo.

Símbolo: un fragmento de pieza tipográfica cuyas últimas líneas quedaron por fuera.

[32] Ejemplo n.º 10. Medito sobre alguna cosa, pero, sin embargo, al dejarme llevar por pensamientos colaterales, me aparto de mi verdadero tema. Cuando quiero volver a él, surge entonces el fenómeno autosimbólico.

Símbolo: estoy escalando en medio de las montañas. Los cerros más próximos me obstruyen la visual de los otros cerros, más lejanos, que es por donde vine y a donde quisiera volver a dirigirme.

   

[33] Beispiel Nr. 11. Ich denke darüber nach, wie ich in einer bestimmten Szene (eines Schauspieles) eine Figur handeln lassen soll. Es wird mir schwer, die Aufgabe, die ich mir gestellt habe, im Blickfelde meines Bewußtseins zu halten. Bald weiß ich kaum mehr, was ich eigentlich will. (Der charakteristische Zustand, der Symbole erscheinen läßt, ist eingetreten.) Da sehe ich, daß ich einen Apfel schäle. Das Auftreten des Symbols interessiert mich, weckt mich. Ich denke über den Apfel nach und kann mir seine Bedeutung nicht erklären. Ich will nun meinen ursprünglichen Gedankengang ― die Szene betreffend ― wieder aufgreifen. Siehe da: ich schäle jetzt den Apfel weiter. Nun wird mir mit einem Male die Bedeutung dieses Schälens klar. Um sie zu verstehen, muß man den Symbol kennen: ich mache beim Apfelschälen manchmal den Versuch, die ganze Schale in einem zusammenhängenden Streifen von der Frucht abzulösen, und zwar nicht spiralig, sondern serpentinenartig. Das gelingt nur, wenn ich sorgsam darauf achte, bei den Krümmungen der Schnitte den gewünschten Zusammenhang nicht zu verlieren. In dem Beispiele des Symboles nun war zwischen dem ersten Stadium des Schälens und dem zweiten gerade eine solche Krümmung gelegen (wie die veränderte Lage des Apfels in meiner Hand mir deutlich zeigte). Das Symbol zeigte mich also eben bei der Bemühung, einen Zusammenhang aufrecht zu erhalten, der abzureißen drohte.

Diese funktionale Deutung des Phänomens kommt mir näherliegend vor als eine materiale, welche auch möglich ist: meine Aufgabe war, die betreffende Person im Schauspiele so agieren zu lassen, daß zwischen ihrem bisherigen Gehaben und dem schon feststehenden Schluß des Stückes der richtige äußere Übergang oder Zusammenhang (zusammenhängende Schale) geschaffen werde.

Endlich ist aber auch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß beide Beziehungen, die funktionale und die materiale, gemeinschaftlich symbolbildend gewirkt haben. (Überdeterminierung.)

[34] Beispiel Nr. 12. Bedingungen: Halbschlaf nach einem morgens erfolgten Wecksignal, nach welchem ich noch ein wenig liegen bleibe; latent ist in mir der Wunsch, nicht zu verschlafen. Tatsächlich bleibt mein Schlaf leicht.

Symbol: Eine „automatische Thermouhr“. (Das Werk einer solchen Uhr wird durch einen pendelnden Wagebalken getrieben. Der Wagebalken erhält seine Auf- und Abbewegung daher, daß eine Kugel, die er an dem einen Ende trägt, intermittierend erhitzt wird. Unter der Kugel befindet sich nämlich ein Spirituslämpchen, das jedesmal aufflammt, wenn der Balken mit der Kugel sich in seine Nähe herabsenkt; in diesem Augenblicke des Erwärmung schnellt der Wagebalken gleich wieder empor. Offenbar befindet sich, was man von außen nicht sehen kann, in der Kugel irgend eine Flüssigkeit mit niedrigem Siedepunkt, die jedesmal verdampft und in dem hohlen Balken sich verteilt, worauf sie sich kondensiert und wieder zurückrinnt.)

Symbolgrund: Der Wagebalken (Bewußtseinszustand) kann nicht tief hinabsinken (Schlaf), denn jedesmal, wenn er sich senken will, wird er von dem Flämmchen (der Aufmerksamkeit) emporgeschnellt (in den Wachzustand).

   

[33] Ejemplo n.º 11. Estoy pensando en cómo debo hacer actuar a un personaje en determinada escena (de una obra de teatro). Me cuesta mantener en el campo visual de mi conciencia la tarea que me propuse. Enseguida me olvido de qué era lo que quería realmente. (Surge el estado característico provocador de símbolos). Entonces me visualizo pelando una manzana. La emergencia del símbolo me interesa, me despabila. Me pongo a pensar en la manzana y no logro explicarme su sentido. Quiero volver a enfocarme en mi razonamiento original ‒relativo a la escena‒. Y hete aquí que sigo pelando la manzana. Entonces, de golpe se me aclara el sentido de la acción de pelar. Para comprenderlo hay que conocer la razón del símbolo: siempre que pelo una manzana, suelo tratar de extraer toda la cáscara de la fruta en una sola tira, pero no en forma espiralada, sino en forma de serpentina. Únicamente lo consigo cuando pongo mucho esmero en no perder la continuidad deseada al momento de virar los cortes. En el ejemplo del símbolo, entre la primera y la segunda instancia de estar pelando la manzana, ocurrió entonces uno de tales virajes (tal como me lo mostró claramente la diferente posición de la fruta en mi mano). El símbolo me mostraba a mí mismo esforzándome en mantener unido lo que amenazaba con desprenderse.

Esta interpretación del fenómeno me parece más próxima a una funcional que a una de tipo material, aunque también es posible: mi tarea era hacer actuar a la persona en cuestión de tal modo que, entre la actitud tenida hasta el momento a lo largo de la obra y el ya definido final de esta, se lograra la adecuada transición o continuidad (la cáscara toda unida).

De todos modos, no queda excluida la posibilidad de que ambas relaciones, la funcional y la material, hayan operado conjuntamente como formadoras de símbolo (sobredeterminación).

[34] Ejemplo n.º 12. Condiciones: habiendo despertado por el toque de diana, estoy semidormido y sigo acostado un ratito; de modo latente, tengo el deseo de no quedarme dormido. En efecto, mi sueño permanece superficial.

Símbolo: un “reloj térmico automático”. El mecanismo de esos relojes es impulsado por una vara pendulante. Esta vara consigue su movimiento de vaivén gracias a una bola en su extremo que recibe calor de manera intermitente. Debajo de la bola, se encuentra la lamparita de alcohol, cuya llama se aviva cada vez que la vara con la bola se le aproxima en su movimiento descendente; en ese preciso instante en el que se produce el calentamiento, la vara vuelve a impulsarse rápidamente. Por lo visto, cosa que desde afuera no se ve, adentro de la bola hay algún tipo de fluido con bajo punto de ebullición que se evapora cada vez y se distribuye por el interior hueco de la vara, donde luego se condensa para finalmente volver a derramarse.

Razón del símbolo: la vara pendulante (el estado consciente) no puede caer profundo (sueño), dado que, cada vez que pretende hacerlo, se ve impulsado (reconducido a la vigilia) por la llamita (la atención).

   

Symbolquelle: Ich habe wenige Tage vorher in einer wissenschaftlichen Revue eine solche Uhr abgebildet gesehen.

III. Klasse (Somatische Phänomene)

[35] Beispiel Nr. 13. Ich schöpfe tief Atem, meine Brust hebt sich hoch.

Symbol: Ich hebe mit jemandem zusammen einen Tisch in die Höhe.

[36] Beispiel Nr. 14. Meine Decke liegt in unangenehmer Weise auf einer Zehenspitze eines meiner Füße auf, was mich nervös macht.

Symbol: Ein dekorierter Baldachinwagen stößt beim Fahren mit seinem Dach an die Zweige der Alleebäume. — Eine Dame stößt mit ihrem Hut an das Dach ihres Coupés.

Symbolquelle: Ich bin an dem betreffenden Tage bei einem Blumenkorso gewesen. Die hoch dekorierten Wagen reichten manchmal bis an die Baumzweige.

[37] Beispiel Nr. 15. Beständiger Schlingreiz bei einer Rhino-Laryngitis, der mich in quälender Weise immer wieder zum Schlucken des Speichels veranlaßt. Fieber.

Symbol: Es stellt sich nach jedem Schlucken immer eine Wasserflasche vor mich hin, die ich zu verschlingen habe. Kaum habe ich sie durch Schlucken beseitigt, als schon wieder eine neue dasteht.

Anmerkung zu den somatischen Phänomenen. — Somatische Elemente gehen häufig in Phänomene der I. und der II. Klasse als mitbestimmende Symbolquelle ein. So hat beispielsweise im Phänomen Nr. 1 (materiale Klasse) das zu hobelnde Stück Holz genau die Lage meines rechten Unterschenkels und ich fühle geradezu, daß er es ist, der dieses Holz darstellt. Man hat also hier die allerrezentesten Eindrücke als Symbolquelle!

Vermischtes Phänomen

[38] Beispiel Nr. 16. Zum Schlusse will ich noch ein komplizierteres Phänomen mitteilen, welches durch das merkwürdige Ineinandergreifen verschiedener symbolbildender Vorgänge interessant wird.

   

Fuente del símbolo: unos días antes, había visto en una publicación científica la ilustración de uno de esos relojes.

Clase III (fenómenos somáticos)

[35] Ejemplo n.º 13. Inhalo hondo, se me levanta el pecho.

Símbolo: otra persona y yo levantamos una mesa.

[36] Ejemplo n.º 14. La frazada apoya sobre la punta de uno de mis dedos del pie y me pone nervioso.

Símbolo: el techo de una carroza decorada choca contra las ramas de los árboles de la avenida. El sombrero de una señora choca contra el techo del compartimento del tren.

Fuente del símbolo: ese mismo día estuve en un desfile floral. Por momentos, el elevado decorado de las carrozas llegaba hasta las ramas de los árboles.

[37] Ejemplo n.º 15. Durante una rinolaringitis, siento continuamente una tortuosa necesidad de tragar que me hace tragar saliva todo el tiempo. Fiebre.

Símbolo: cada vez que trago, se me aparece una botella de agua para tomar. No termino de tomar una botella, que ya aparece otra.

Observación respecto de los fenómenos somáticos. Los elementos somáticos suelen insertarse en los fenómenos de la primera y la segunda clase en calidad de fuentes coadyuvantes del símbolo. Por ejemplo, en el fenómeno n.º 1 (clase material), el trozo de madera que hay que lijar tiene exactamente la misma posición que mi pierna derecha y yo realmente siento que es mi pierna la que representa a la madera. Entonces, lo que tenemos acá como fuente del símbolo ¡son las ultimísimas y más recientes impresiones!

Fenómeno mixto

[38] Ejemplo n.º 16. Para finalizar, me gustaría comunicar un fenómeno más complejo, interesante debido al llamativo entramado de diversos procesos formadores de símbolos.

   

[39] Ich fahre auf der Eisenbahn und bin sehr müde. Ich lehne in einer Ecke des Coupés, mit geschlossenen Augen. Hin und wieder scheint mir die untergehende Sonne ins Gesicht, was mir nicht angenehm ist. Ich bin aber zu müde, um aufzustehen und den Vorhang zuzuziehen. Ich lasse mich also anscheinen und achte auf die Gesichtseindrücke, welche ich erhalte, wenn das Sonnenlicht meine Augenlider trifft. Es entstehen merkwürdigerweise jedesmal regelmäßige Figuren und jedesmal andere. Offenbar spezifische Apperzeptionserscheinungen.[5] Einmal sehe ich ein Mosaik aus Dreiecken, dann ein solches aus Quadraten usf. Dann kommt es mir mit einemmal so vor, als würde ich selber nach einem gewissen Rhythmus die Mosaiksteine der Figuren setzen. Der Rhythmus entpuppt sich alsbald als derjenige der Achsenstöße des rollenden Waggons, die ich in einemfort höre. Das bringt mich auf die Idee, daß wohl auch autosymbolische Bilder durch äußere Gehörswahrnehmungen beeinflußt werden könnten, wenn eine Person, die der im hypnagogischen Zustand Befindliche neben sich hat, mit ihm sprechen und seinen Vorstellungen also bestimmte Richtungen geben würde.

[40] In diesem Momente setzte folgende autosymbolische Erscheinung ein: ich sah, wie eine alte Dame von der rechten Seite her einen Tisch vor mir deckte, mit einem Tischtuch, das schachbrettartig in große Felder geteilt war, deren jedes eine den Sonnenmosaiken (von früher) ähnliche Figur einschloß; die Figuren waren alle verschieden.

[41] Durch die Person, welche den Tisch meiner Vorstellungen mit Bildern verschiedener Art bedeckt, ist die fragliche Beeinflussung der autosymbolischen Phänomene von außen bildlich dargestellt.

[42] Zur Ergänzung muß ich indes noch eine Symbolquelle hinzufügen: ich hatte am Vorabend, zu einer Zeit, da ich schon etwas schläfrig war, ein längeres Gespräch mit einer alten Dame gehabt, die mir aus ihrem Leben ein buntes Allerlei erzählte. Wir saßen an einem gedeckten Tisch; die Dame saß zu meiner Rechten.

   

[39] Voy en tren y tengo mucho sueño. Estoy apoyado en un rincón del compartimento, con los ojos cerrados. El sol poniente me da en la cara de manera intermitente y me resulta molesto. Pero estoy demasiado cansado como para levantarme a correr la cortina. Así que dejo que el sol me pegue y presto atención a las impresiones faciales que me provoca su luz cada vez que me da en los párpados. Curiosamente, todas las veces surgen figuras parecidas y distintas. Evidentemente, fenómenos aperceptivos específicos.[6] En determinado momento veo un mosaico de tres ángulos, después uno de cuatro, y así sucesivamente. Hasta que, de pronto, tengo la sensación de ser yo mismo quien coloca los mosaicos de las figuras siguiendo un determinado ritmo. El ritmo resulta ser idéntico al ruido ininterrumpido de los amortiguadores del vagón en movimiento. Esto me hace pensar que las imágenes autosimbólicas puedan quizás ser influenciadas también por percepciones auditivas externas si la persona en estado hipnagógico tuviera al lado a alguien que le hablara y direccionara sus representaciones.

[40] En ese momento surge el siguiente fenómeno autosimbólico: veo a una señora venir de la derecha, la señora cubre la mesita frente a mí con un mantel a cuadros grandes, como un tablero de ajedrez, en el que cada recuadro contiene una figura similar a los mosaicos solares (de antes); las figuras son todas distintas.

[41] A través de la persona que cubre la mesita de mis representaciones con imágenes de distinta clase, es representada de manera plástica la posible influencia externa de los fenómenos autosimbólicos.

[42] Para completar, debo añadir también otra fuente del símbolo: la noche anterior, a una hora en la que yo ya estaba con sueño, mantuve una larga conversación con una señora que me contó toda clase de cosas sobre su vida. Estábamos sentados frente a una mesa servida; la señora estaba a mi derecha.


  1. Herbert Silberer, 1909.
  2. Traducción a cargo de Carolina Previderé. Los textos originales aparecen en color gris, para diferenciarlos de las versiones traducidas.
  3. Ich schlafe nicht ein.
  4. No me quedo dormido.
  5. Ich will damit weiter nichts sagen, als daß die Zusammenfassung der auftretenden Lichtpunkte in verschiedene geometrische Figuren nicht im Sinneseindruck begründet gewesen sein dürfte, sondern in der Apperzeption desselben.
  6. Con esto no me refiero más que al hecho de que la agrupación de los puntos luminosos emergentes en diversas figuras geométricas no podría estar fundada en la impresión sensorial, sino en la apercepción de esta.


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